Leiter: Dr. Stephan Peeck

Müde vom Leben

Hilfen zum Umgang mit dem Thema "Suizid"

In diesem Tagesseminar soll es um den Umgang mit dem Thema Suizid gehen.  Wir wollen uns mit diesem Thema unter ganz verschiedenen Fragestellungen auseinandersetzen. Es soll Raum dafür sein, über eigene Erfahrungen mit diesem Thema zu sprechen (z.B. über den Suizid von Patienten). Dabei wollen wir auch nach Antworten auf die Frage suchen, wie man ein solches Erleben verarbeiten kann.

Genauso möchte ich der Frage nachgehen, woran man eine mögliche Suizidgefährdung erkennen kann. Viele Suizide lassen sich nämlich bereits dadurch verhindern, dass man mit einem Menschen so früh wie möglich über seine suizidalen Absichten ins Gespräch geht.

Ebenso möchte ich einen Einblick in die innere Situation von suizidalen Menschen geben, also danach fragen, wie ein Mensch, der sich das Leben nehmen will, von innen her fühlt und erlebt. Da gibt es nämlich – trotz aller Individualität des Erlebens – auch typisches Erleben, das sich bei vielen (allen) suizidalen Menschen einstellt.

Und schließlich will ich konkrete Hilfen für den Umgang mit suizidalen Menschen benennen. Auf welche Themen ist im Gespräch mit ihnen besonders zu achten? Was könnten allererste Schritte in einer akuten Krisenintervention sein? Was ist in der Gesprächsführung zu beachten? Wie könnten weiterführende Schritte in der Begleitung eines suizidgefährdeten Menschen aussehen?

 

Datum: 13.02.2017 und 11.09.2017 – Ort: Universitätsklinikum Magdeburg

Referent: Dr. Stephan Peeck

 

 

Sich vom Typ zum Original entwickeln

Ein Enneagrammworkshop

Jeder von uns ist eine einmalige und unverwechselbare Persönlichkeit. Trotzdem tragen wir auch typische, gleichsam überindividuelle Wesenszüge in uns. Wir sind einmalig und einzigartig – haben aber auch einen Persönlichkeitsgrundtypus.

Das Enneagramm - eine Typologie – beschäftigt sich mit genau diesen typischen, überindividuellen Wesenszügen. Es unterscheidet neun Persönlichkeitsgrundmuster. So ein Persönlichkeitsgrundmuster hat einen sehr prägenden Einfluss auf unser gesamtes Leben: Denken, Handeln, Fühlen, Wahrnehmen, Erleben, Wertentscheidungen etc. – kurzum: es wirkt sich in allen Seins- und Lebensbereichen aus. Je bewusster uns dieses Persönlichkeitsgrundmuster ist, desto besser können wir uns mit ihm auseinandersetzen, es gestalten und seine Potenziale für unser Leben fruchtbar machen. Je unbewusster es uns ist, desto mehr sind wir seinen Problemseiten ausgeliefert.

In unserem Seminar sollen diese neun unterschiedlichen Persönlichkeitsmuster zunächst in sehr anschaulicher Weise in ihren Grundzügen, Potenzialen und Problemseiten dargestellt werden. Dabei besteht natürlich – sofern gewünscht – die Möglichkeit, danach zu fragen, in welchem Typus sich die Teilnehmer wiederfinden.  Und es sollen für jeden Typus einige zentrale Hilfen zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit vorgestellt werden.

Ort: Universitätsklinikum Magdeburg – Datum: 22.05.2017 bis 23.05.2017 und 20.11.2017 bis 21.11.2017

Referent: Dr. Stephan Peeck

 

 

Alte Verletzungen überwinden

Wie alte Wunden heilen können

Wohl jeder von uns trägt alte, lebensgeschichtliche Verletzungen mit sich herum. Das können alte Verletzungen aus der Kinder- und Jugendzeit aber auch Blessuren aus der jüngeren Lebensgeschichte sein. Keineswegs müssen diese „Altlasten“ unser gegenwärtiges Lebensgefühl zwangsläufig eintrüben. Sie können es aber. Zuweilen beschweren sie unser Gemüt ein Stück zu sehr unser und verstellen uns den Zugang zu den Gefühlen der Freiheit, Leichtigkeit, Freude, des Lebensmuts, des Vertrauens und zu manch anderen positiven Gefühlen mehr.

Wir wollen in dem Seminar diese „langen Schatten der Vergangenheit“ im Rahmen des Möglichen anschauen und nach Wegen zu ihrer Bearbeitung, Linderung und Überwindung suchen. Um das zu tun, werden wir verschiedene Wege beschreiten. Einerseits wollen wir uns über den Weg des Gesprächs ganz bewusst mit diesen Verletzungen auseinandersetzen. Ebenso aber werden wir versuchen mit Hilfe von Imaginationen (Eintauchen in die Bilderwelt des Unbewussten) den alten Verletzungen beizukommen. Wir wollen dabei das verletzte innere Kind, den verletzten inneren Menschen soweit wie möglich trösten und heilen. Das soll insbesondere durch Imaginationen zu den unverletzten, starken, lebenstragende Gefühlen wie z.B. Freiheit, Freude, Gelassenheit, Mut, Vertrauen, Hoffnung u.a.m. geschehen. Ebenfalls sollen viele praxiserprobte Hilfestellungen benannt und entfaltet werden, wie wir mit diesen Altverletzungen besser umgehen bzw. sie überwinden können und wie wir Zugang zu den uns stärkenden Lebenskräften finden können.

Das Seminar ist kein Therapieersatz und setzt bei den Teilnehmern eine normale psychische Stabilität und Belastbarkeit voraus.

Datum: 03.-07.04.2017 – Ort: Kloster Arenberg, Koblenz; Tel.: 0261/ 64010

homepage: www.kloster-arenberg.de – Anmeldung: direkt über das Kloster Arenberg

Refernt: Dr. Stephan Peeck

 

 

 

Innere Freiheit gewinnen

Frei durchatmen, erleichtert ausatmen zu können, ein weites und freies Gefühl im Brust- und Bauchraum zu haben, nur im „Hier und Heute“  zu leben, offen, frei dafür und gespannt darauf zu sein, was an Leben wohl heute auf mich zukommen wird, wer wünscht sich das nicht - morgens aufzustehen, die Arme weit nach oben auszubreiten und sich der Sonne entgegenzustrecken.

Die Lebensrealität vieler Menschen sieht aber oft anders aus. Ein angespannter Bauchraum, ein verspannter Rücken, ein belastetes Gemüt, ein sorgenvolles und  ängstliches Lebensgefühl.

Wenn das Leben so ist, wie wir es uns wünschen, dann stellt sich dieses Wow…Gefühl: „Das Leben ist schön, es lohnt sich zu leben!“  leicht ein.

 Was aber, wenn es ganz anders kommt als wir es uns wünschen? Dann wird es ernst mit der inneren Freiheit. Hier setzt unser Seminar ein. „Wie können wir innere Freiheit trotz und in allem erlangen, auch wenn Probleme sich in den Weg stellen oder wir an einem schweren inneren oder äußeren Schicksal zu tragen haben?“

Auf diese Fragen sollen zum einen  eine Reihe von praxiserprobten Antworten entfaltet werden. Zum anderen aber wollen wir über Wege zur inneren Freiheit nicht nur reden, sondern sie mit Hilfe der Wertimagination (Eintauchen in die Bilderwelt des Unbewussten) unmittelbar erfahren. Wir wollen Imaginationen zur „inneren Freiheit“, „zur inneren Leichtigkeit“ u.a. Zielen machen. Dabei handelt es sich bei den Bildern, die in der Imagination auftauchen, keineswegs nur um bloße Bilder. Die Bilder sind ins Bild gefasste innere Gefühlskräfte, es sind Symbole, die uns die positiven Energien aus unserer Seelentiefe fühlbar und erfahrbar werden lassen.

Die Seminarteilnahme setzt eine normale psychische Belastbarkeit voraus.

Datum: 05.- 08.05.2017 - Ort: Kloster Arenberg, Koblenz; Tel.: 0261/ 64010, homepage: www.kloster-arenberg.de – Anmeldung: direkt über das Kloster Arenberg – Refernt: Dr. Stephan Peeck

 

 

 

Gut zu sich selber sein - Selbstannahme ist möglich

Sich selbst mögen und bejahen zu können, nicht gegen sich, sondern für sich zu sein – wer wünschte sich das nicht. Leider sieht die Alltagsrealität häufig etwas anders aus. Wir nörgeln an uns herum, sind unzufrieden mit uns selbst, machen uns klein, denken, fühlen und handeln gegen uns.

In diesem Seminar wollen wir zum einen danach fragen, warum wir so häufig nicht für, sondern gegen uns selber sind. Sodann aber – und hauptsächlich – wollen wir nach konkreten Antworten auf die Fragen suchen: „Wie kann es uns gelingen, uns selbst immer mehr annehmen und lieben zu können? Wie können wir „Ja“ zu uns selber sagen?“

Dabei sollen Meinungen und Erfahrungen der Teilnehmer zu Worte kommen und wir wollen über diese im Plenum diskutieren. Ebenfalls möchte ich konkrete und praxiserprobte Antworten aus meiner Therapie- und Beratungserfahrung entfalten.

Da es in diesem Seminar darum gehen soll, die Logotherapie in Grundzügen ihrer Theorie und Praxis kennenzulernen, werde ich ebenfalls Grundzüge des logotherapeutischen Menschenbildes und logotherapeutischer Arbeitsmethoden anschaulich darstellen. Dabei wollen wir über die Methoden der Logotherapie nicht nur „reden“, sondern sie im Seminar  auch praktizieren. Konkret: wir werden uns dem Thema der Selbstannahme u.a. auch mit der Methode der Wertimagination, einer Primärmethode der Logotherapie, nähern.

Datum: 09.-11.06.2017 – Ort: Kloster Nütschau, Tel.: 04531/ 50040; homepage: www. kloster-nuetschau.de – Anmeldung: direkt über das Kloster Nütschau – Referent: Dr. Stephan Peeck

 

 

 

 

Was mir wirklich wichtig ist:

Sinn und Werte als Kraftquellen für mein Leben

Sinnerfahrung bedeutet: zu fühlen und zu wissen, warum wir morgens aufstehen wollen (und nicht nur aufstehen müssen), etwas zu haben, an das wir unser Herz hängen können, das uns ausfüllt und erfüllt, etwas zu haben, wofür wir uns begeistern können, das uns unmittelbar angeht und uns nach vorne zieht.

Viele Menschen unserer Zeit aber leiden unter Sinnleeregefühlen. Sie leben ihr Leben eher ab als dass sie ausgefüllt leben. Sie funktionieren durch ihren Alltag hindurch, sind  wunschlos unglücklich, stehen in der Gefahr, sich selbst zu verlieren.  Sinnleere kann körperlich und seelisch krank machen.

Sinnerfüllung hingegen ist eine der zentralen Grundbedingungen für körperliche und psychische Gesundheit. Wenn der „Sinnfluss“ unseres Lebens genug Wasser führt, dann können auch die Riffe auf dem Boden unseres Lebensflusses (wie z.B. alte Verletzungen oder auch gegenwärtige Lebensproblematiken)  unserem Lebensschiff nicht wirklich gefährlich werden.

Wie aber geht das: (neuen) Sinn für mein Leben zu finden? Wie finde ich zu dem, was mir wirklich wichtig ist, also zu meinen Werten, die für mich Sinn begründen? Welche Wege führen aus existentiellen Leeregefühlen heraus? Auf diese Fragen sollen zum einen praxiserprobte Antworten gegeben werden. Zum anderen wollen wir über Sinnerfahrung aber nicht nur reden, sondern sie mithilfe der Wertimagination (Eintauchen in die Bilderwelt des Unbewussten) ganz unmittelbar erleben.  Dabei sind die Bilder, denen wir in der Wertimagination begegnen keinesfalls nur Bilder. Sie sind ins Bild gefasste innere Gefühle, innere Kräfte, denen wir auf diese Weise sehr direkt begegnen können.

Die Seminarteilnahme setzt eine normale psychische Stabilität und Belastbarkeit voraus.

Datum: 01.- 04.12.2017 – Ort: Kloster Arenberg, Koblenz; Tel.: 0261/ 64010

homepage: www.kloster-arenberg.de – Anmeldung: direkt über das Kloster Arenberg

Refernt: Dr. Stephan Peeck